Unser Traumurlaub auf die Malediven startete im verregneten Frankfurt. Bereits wenige Stunden später flogen wir vom Flughafen der Hauptstadt Male im Wasserflugzeug zu unserer kleinen Insel. Als wir ausstiegen, begrüßte uns eine wirkliche Postkartenkulisse: türkisblaues, kristallklares Meer soweit das Auge reicht, weißer feiner Sand unter den Füßen, kleine Häuschen direkt am Strand und im Wasser warteten bereits die kleinen Tauchboote auf ihre Passagiere.
Hier wurden täglich verschiedene Ausflüge in mehreren Schwierigkeitsgraden angeboten, je nachdem wie viel Erfahrung ein Taucher mitbrachte. Wir konnten uns verschiedene Ziele, die unserer Ausbildung entsprachen, aussuchen. Das Hausriff, das direkt wenige Meter vor dem Strand lag, diente als Übungstauchgang. Hier prüfte der Tauchguide alle wichtigen Fertigkeiten der Taucher und Taucher konnten sich bereits einen Eindruck von den kommenden Tauchgängen machen. Das Hausriff war bereits eine unglaubliche Erfahrung, zwar nicht allzu tief, aber es beherbergte trotzdem so viele Pflanzen und Tierarten, wie man sie in sonstigen Tauchgebieten nicht findet.
Dieser Tauchgang machte Lust auf mehr, sodass wir uns umgehend für den nächsten, noch am selben Tag stattfindenden anmeldeten. Wir genossen ein sehr leckeres und exotisches maledivisches Mittagessen und wenig später ging es los. Wir gingen mit der Tauchausrüstung, die man sich vor Ort günstig bei der Tauchbasis leihen konnte, und weiteren 8 Tauchern auf das kleine Boot. Während der Steuermann das Boot aufs Meer hinaus in Richtung unseres ausgesuchten Tauchgebietes steuerte, gab uns der Guide eine kleine Einführung in die Gegebenheiten vor Ort. Nach ca. 30 Minuten waren wir an dem Riff angekommen und schon ging es los.
Der Guide führte uns in eine Welt voller prachtvoller Fische in allen Größen, voller bunter Korallen, nie zuvor gesehenen Felsformationen in denen sich scheue Wassertiere versteckten. Wir sahen Schildkröten an uns vorbeiziehen, die größer waren als ein Mensch, Fischschwärme mit tausenden von Fischen die durch das Wasser glitten als wäre es eine Einheit, Moränen, bunt schimmernde Regenbogenfische, kleine Riffhaie die so gar nichts mit ihren großen furchteinflößenden Verwandten gemeinsam zu haben schienen und auch Rochen zogen an uns vorbei ohne sich von den staunenden Besuchern stören zu lassen.
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei und es war Zeit wieder auf das Boot zurückzukehren. Wir waren alle richtig überwältigt von der Schönheit die sich uns bei diesem Tauchgang bot und nutzen die Heimfahrt um unsere nächsten Tauchausflüge zu planen.
Die vorgeschriebene Pause zwischen den Tauchgängen verbrachten wir damit die wunderschöne Insel zu erkunden und auch mal die Stille und Abgeschiedenheit des langen Sandstrandes zu genießen. Abschließend kann man sagen, dass wir in den 14 Tagen Tauchurlaub auf den Malediven, mit 2 bis 3 Tauchgängen pro Tag, versucht haben, so viel wie möglich von der Schönheit dieses Paradieses in uns aufzusaugen und als tolle Erinnerungen mit nach Hause in das kalte Regenwetter zu nehmen.
Wer auch mal mittauchen möchte, sollte sich die Internetseite hier unbedingt anschauen.